
Am 2. Mai 2026 stand für mich wieder eine besondere Herausforderung an: der Megamarsch Hannover 2026. Offiziell ging es über 50 Kilometer, am Ende zeigte die Uhr 50,6 Kilometer und rund 130 Höhenmeter. Gestartet sind wir um 08:20 Uhr am Messe Waldparkplatz in Laatzen, im Ziel waren wir um 18:45 Uhr. Damit waren wir insgesamt 10 Stunden und 25 Minuten unterwegs – inklusive knapp 70 Minuten Pausen, Verpflegung und vielen, vielen Schritten.
Start in Laatzen
Der Startbereich befand sich am Messe Waldparkplatz, Kronsbergstraße 80 in 30880 Laatzen. Von dort ging es auf die lange Runde durch Hannover und die umliegenden Orte. Die Strecke führte über gut machbare, aber auf Dauer fordernde Abschnitte. Auch wenn die 130 Höhenmeter auf dem Papier nicht nach viel klingen, merkt man auf einer Distanz von über 50 Kilometern irgendwann jeden kleinen Anstieg.
Der Start am Morgen war noch angenehm frisch. Um 08:20 Uhr lagen die Temperaturen bei etwa 14 Grad – ideale Bedingungen, um in den Tag zu starten.
Die Strecke
Nach dem Start in Laatzen führte die Strecke zunächst Richtung Ronnenberg. Der erste Verpflegungspunkt wartete nach 13,2 Kilometern beim SV Ihme-Roloven, Mühlenweg 4, 30952 Ronnenberg.
Weiter ging es nach Gehrden zum zweiten Verpflegungspunkt bei 20,2 Kilometern am Delfi Bad, Lange Feldstraße 15, 30989 Gehrden. Anschließend führte die Runde wieder zurück nach Ronnenberg, wo bei 28,2 Kilometern der dritte Verpflegungspunkt erneut beim SV Ihme-Roloven erreicht wurde.
Der vierte Verpflegungspunkt lag bei 39,3 Kilometern beim SC Elite, Stadionbrücke 5, 30459 Hannover. Von dort ging es auf den letzten Abschnitt zurück nach Laatzen. Das Ziel befand sich wieder am Messe Waldparkplatz.
Wetter: Von frisch bis richtig warm
Das Wetter spielte eine wichtige Rolle bei diesem Marsch. Am Start war es mit 14 Grad noch angenehm kühl. Gegen 12 Uhr waren es bereits etwa 23 Grad, und am Nachmittag wurde es noch einmal deutlich wärmer. Um 16 Uhr lagen die Temperaturen bei ungefähr 27 Grad.
Gerade auf den späteren Kilometern machte sich die Wärme bemerkbar. Viel trinken, regelmäßig Energie aufnehmen und die Verpflegungspunkte sinnvoll nutzen war deshalb besonders wichtig. Während die ersten Kilometer noch locker anliefen, wurde der Marsch mit steigender Temperatur zunehmend anstrengender.
Die Verpflegungspunkte
Die Verpflegung war über die Strecke gut verteilt und wurde mit zunehmender Distanz immer wichtiger.
Am VPS 1 bei 13,2 Kilometern gab es unter anderem belegte Brote, Eierwaffeln, (Tomaten) und Saft. Dazu kamen Klassiker wie Bananen, Äpfel, Gurken, Gemüsebrühe, Riegel, Salzbrezeln, Erdnüsse sowie Wasser, Kaffee, Kakao, Tee, Cappuccino und Elektrolyte.
Am VPS 2 bei 20,2 Kilometern wurde die Auswahl unter anderem durch Kuchen, Kekse und saisonales Obst ergänzt. Nach den ersten 20 Kilometern war das genau der richtige Zeitpunkt, um neue Energie zu sammeln.
Der VPS 3 bei 28,2 Kilometern kam nach der Halbzeit und war mental sehr wichtig. Dort gab es unter anderem süßes Gebäck, getrocknete Früchte, (Kartoffelsalat), Fruchtgummi und Cola. Gerade die Mischung aus Süßem, Salzigem und Getränken half dabei, die nächsten Kilometer anzugehen.
Bei VPS 4 nach 39,3 Kilometern war das Ziel schon deutlich näher, aber die letzten Kilometer mussten trotzdem noch geschafft werden. Hier gab es unter anderem süßes Gebäck, Marmeladentoast, Ravioli und Cola. Dieser letzte große Stopp war noch einmal wichtig, um Kraft für den Endspurt zurück nach Laatzen zu sammeln.
Die letzten Kilometer
Nach dem vierten Verpflegungspunkt begann der letzte Abschnitt zurück zum Messe Waldparkplatz. Inzwischen waren die Beine schwer, die Füße müde und die Temperatur hoch. Trotzdem rückte das Ziel Schritt für Schritt näher.
Um 18:45 Uhr war es dann geschafft: 50,6 Kilometer, 130 Höhenmeter und ein langer Tag auf den Beinen lagen hinter uns. Der Zieleinlauf und die Finisher-Medaille waren der verdiente Abschluss dieses Megamarsches.
Fazit
Der Megamarsch Hannover 2026 war eine starke Herausforderung. Die Strecke war mit ihren 130 Höhenmetern zwar nicht extrem bergig, aber die Distanz, die steigenden Temperaturen und die vielen Stunden unterwegs haben den Marsch anspruchsvoll gemacht.
Besonders die gut verteilten Verpflegungspunkte waren wichtig, um immer wieder neue Energie zu bekommen. Am Ende bleibt vor allem das gute Gefühl, es geschafft zu haben:
50,6 Kilometer. 130 Höhenmeter. Start bei 14 Grad, später bis 27 Grad. Megamarsch Hannover 2026 gefinisht.
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